Hochzeitssegen für Benjamin & Rosi

Am Sonntag, dem 28. Juni 2026, erlebte die Gemeinde Bad Düben einen ganz besonderen Gottesdienst unter außergewöhnlich hohen Sommertemperaturen. Im Mittelpunkt stand die feierliche Segenshandlung für Diakon Benjamin Martin und seine Frau Rosi, die den Segen zu ihrer kirchlichen Trauung empfingen.

Zu diesem festlichen Anlass war unser Bezirksvorsteher Priester Mirko Kramer in die Gemeinde gekommen. Den Gottesdienst stellte er unter das tagesaktuelle Bibelwort aus Jeremia 29,11: „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.“

Im Verlauf des Gottesdienstes wandte er sich in besonderer Weise dem Brautpaar zu. Die Segenshandlung wurde mit einem Musikstück eingeleitet, bei dem die Orgel das Lied „O Herr, den Segen spende“ spielte. In seiner Ansprache griff Priester Kramer das Bibelwort erneut auf und legte es dem Brautpaar für ihren gemeinsamen Lebensweg aus. Dabei betonte er, dass Gottes Gedanken des Friedens „Euch“ gelten – verstanden als ein gemeinsames „Wir“, das das Miteinander als tragende Grundlage des Ehelebens versteht.

Er hob hervor, dass das Brautpaar bereits in der Vergangenheit ein gutes Miteinander gelebt habe, das auch künftig die Basis ihrer Verbindung bleiben solle. Gott selbst sei dabei das Fundament, auf das man vertrauen könne. Das „Wir“ der Ehe bedeute gegenseitige Ergänzung: Die Stärken des einen mindern den anderen nicht, sondern bereichern das gemeinsame Leben.

Vergleichend wurde das Bild eines Hausbaus aufgegriffen, bei dem sorgfältig ausgewähltes, tragfähiges und beständiges Material verwendet wird. Ebenso sei es wichtig, sowohl im äußeren Lebensbereich als auch im inneren Miteinander und in der gemeinsamen Zukunft mit Gott bewusst und achtsam zu bauen. Mit dem Wunsch, dass die Herzen des Brautpaares einander stets zugewandt bleiben, endete die Ansprache. Im Anschluss empfingen Benjamin und Rosi Martin den Segen zu ihrem Hochzeitsjubiläum. Nach dem Gottesdienst hatten alle Anwesenden die Möglichkeit, dem Hochzeitspaar zu gratulieren.